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Was Wertschätzung mit Menschen macht!

WERTSCHÄTZUNG BITTE MEEEEEEHHHHRRR DAVON

Wertschätzung – so die Psychologin Anne Katrin Matyssek – ist Grundbedürfnis eines jeden! Jeder Mensch braucht die Wertschätzung seiner Mitmenschen, ob es nun die Familie, Freunde, Kollegen, der Vorgesetzte oder Kunden sind. Wertschätzung gehört zur sozialen Interaktion, sie ist wichtig für die persönliche, aber auch berufliche Entwicklung – und wenn man keine bekommt, wird man auf lange Sicht krank, körperlich wie seelisch.
Wertschätzung bedeutet immer auch eine positive Kommunikation auf zwischenmenschlicher Ebene. Man nimmt dabei seinen Gegenüber wahr, nimmt ihn an und zeigt ihm durch bestimmte Gesten, durch Zuhören und positives Feedback, durch Rücksichtnahme auf individuelle Bedürfnisse, dass man ihn als Menschen um seiner selbst willen respektiert und akzeptiert, weil er die Dinge auf seine Art und Weise denkt und erledigt. Der Mensch ist nun mal ein Herdentier und wie andere ihn sehen und dass andere ihn wahrnehmen ist wichtig für ihn und sein Selbstwertgefühl, ist wichtig für seine Kreativität und Produktivität.
Erfährt der Mensch stattdessen Geringschätzung, fühlt er sich klein und unsichtbar, als jemand, der nicht schlau genug, nicht sympathisch genug ist, der zu langsam – kurzum – der wertlos ist. Dann wird er unsicher, traurig, fühlt sich ungeliebt, verzweifelt, die Kommunikation leidet und er wird unproduktiv, hat keine Freude mehr an seiner Arbeit oder wird krank. Er ist nicht mehr menschliches Wesen, sondern wird zu der mehr oder minder funktionierende Maschine, als die er behandelt wird. Die Folgen können von Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen und Immunschwächen bis hin zur Depression reichen.
Schon lange weiß man, dass Wertschätzung für die Gesundheit wichtig ist, dass sie vor allem in der Arbeitswelt zur gesunden Unternehmensführung dazugehört. Doch die Umsetzung glückt nicht immer. Denn noch nicht bei jedem Chef ist das Prinzip Wertschätzung wirklich angekommen. Und es reicht leider nicht aus, willkürlich jeden Morgen einem beliebigen Mitarbeiter die Hand zu schütteln und zu sagen: „Sie machen eine gute Arbeit!!!“ – denn durch eine solche Plattitüde wird sich der Kollege lediglich verhöhnt fühlen –, es muss ein grundsätzliches Umdenken stattfinden. Der Mensch ist nicht nur Arbeitskraft, der Mensch ist ein soziales Wesen in einem sozialen Gefüge, der seinen ganz individuellen Teil zum großen Ganzen beiträgt – und dafür gebührt ihm Anerkennung. Denn ohne ein wertschätzendes gibt es auch kein produktives Miteinander. Wer das versteht, wird Kollegen und Mitarbeiter durch ganz andere Augen sehen. Und: Ein ehrlich gemeintes Lächeln ist immer ein Anfang –  und mehr wert als jede Floskel.

WAS UNTERNEHMEN TUN KÖNNEN, UM EINE WERTSCHÄTZENDE UNTERNEHMENSKULTUR AUFZUBAUEN

Um eine wertschätzende und gesunde Unternehmenskultur aufzubauen, müssen natürlich vor allem die Führungskräfte ins Boot geholt werden. Nur, wenn Führungskräfte und Vorgesetzte an einem Strang ziehen, lässt sich `Wertschätzung´ auf allen Ebenen des eigenen Unternehmens etablieren. Das Ganze geht natürlich nicht von heute auf morgen, jedoch ist ein Wandel in jedem Unternehmen möglich!
Ein paar Gedankenanregungen wie Sie den Wandel einleiten können, finden Sie hier.

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