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Was macht die Generation Y so besonders?

Schon im Namen Generation Y bzw. why verbirgt sich ein großer Teil dessen, was diese, unserer Generation auszumachen scheint; sie hinterfragt, nimmt nicht mehr einfach hin und möchte ihre Wünsche verwirklichen und Bedürfnisse befriedigen. Als Ypsiloner gilt jener, der zwischen Anfang der 80er Jahre und der Jahrtausendwende geboren wurde, weshalb sich auch der Begriff Millennials, die Jahrtausender, eingebürgert hat. Das why, die Frage nach dem Sinn, der sich im Namen verbirgt, erstreckt sich auf alle Bereiche des Lebens, auf Politik, Wertvorstellungen, Beruf, Familie. Die meisten sind in Sicherheit und Wohlstand aufgewachsen, unterstützt von der Elterngeneration X, die ihnen beinahe alles ermöglichte: Ausladsaufenthalte, Praktika, Musikunterricht und vieles mehr.

Sinnstiftung statt finanzielle Sicherheit und Stabilität

Die Ypsiloner gelten als gut ausgebildet – viele haben einen Hochschulabschluss –, die Lebensläufe sind eindrucksvoll und vielfältig, sie sind Erfinder ihrer selbst. Was sie auszeichnet ist ein Selbstbewusstsein, das nicht mehr nur dienen will – Karrriere und Beruf sollen, ja müssen etwas sein, das auch Sinn stiftet und nicht nur finanzielle Sicherheit und Stabilität bietet. Die Generation Y will Beruf und Freizeit in Einklang bringen und ihre Kinder in Bett bringen, will das Leben genießen und die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln, und das auch persönlich. Der Beruf soll sich dem Menschen anpassen und nicht mehr umgekehrt. Flexibilität ist wichtiger geworden als Stabilität, die in dieser unserer Welt nicht mehr gewährleistet werden kann und die Generation Y stellt sich darauf ein, durch Bildung und Wissen, um mit Krisensituationen bestmöglich umgehen zu können. Die Welt hat sich durch die Globalisierung und die Neuen Medien in den letzten dreißig Jahren einmal umgewälzt, sie ist nahezu grenzenlos geworden und die Generation Y ist hier als Digital Native Wegbereiter, lebt ihre soziale Welt immer digital, eine Trennung zwischen online und offline wird nicht mehr vorgenommen – ganz im Gegenteil. Vernetzung ist alles – in jedem Lebensbereich. Das Leben im Netz hat auch eine weitere schöne Komponente, es hebt Hierarchien auf – die Generation Y steht für den Begriff des Teams.

Es scheint, als würde die letzte Generation langsam abgelöst durch eine Schar autodidaktischer Hedonisten, die aus Unsicherheit darüber, was der nächste Morgen wohl bringt, ihr Leben in vollen Zügen genießen und sich nicht in Bockshorn jagen lassen …

Wie Sie die Gen Y am besten in Ihr Unternehmen integrieren und wie Sie altergemischte Teams führen, erfahren Sie hier.

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