Bewegung, Ergonomie am Arbeitsplatz und Arbeitsplatzgestaltung

Einseitige und unangepasste Beanspruchungen am Arbeitsplatz können zu Überlastungen von MitarbeiternInnen führen. Optimale Arbeitsbedingungen, Bewegungsausgleich sowie Regenerationsmöglichkeiten versetzen MitarbeiterInnen hingegen in die Lage, negativen Entwicklungen zu begegnen und ihre Leistungsbereitschaft und Gesundheit zu erhalten.
Kein Mensch ist gleich. Um optimal angepasste Maßnahmen zur Gesundheitsförderung anbieten zu können, bedarf es oftmals zuerst einer Erhebung der Arbeitssituation von MitarbeiternInnen. Arbeitsplatzanalysen und Befragungen können ein individuelles Bild von Betriebsangehörigen erzeugen und potentiell schädigende Arbeitsabläufe und Situationen aufdecken. Genauso können Ressourcen, i. S. v. gesundheitsrelevanten Ansatzpunkten, zur Förderung ermittelt werden. Des Weiteren erschließen Screening-Verfahren und tiefergehende Testungen ein detaillierteres Bild der MitarbeiterInnen. Bei all den defizitorientierten Betrachtungsweisen sollten die Wünsche und Vorlieben der Menschen nicht außer Acht gelassen werden, damit die Offerten des Arbeitgebers angenommen und nachhaltig umgesetzt werden können.
Auf dieser Basis folgen Schritte, die zum einen die jeweiligen Personen in die Lage versetzen ihr Arbeits- und Lebensumfeld optimal zu gestalten (Verhältnisprävention) und zum anderen ihre gesundheitsorientiertes Handlungsweisen zu verbessern (Verhaltensprävention). Parallel können  Arbeitgeber im Rahmen ihrer Möglichkeiten verbesserte Arbeitsbedingungen herstellen und somit ihre MitarbeiterInnen stärker an sich binden.
Neben der Diagnostik, der Erstellung und Implementierung von gesundheitsfördernden Angeboten ist eine Evaluation der getroffenen Schritte unausweichlich.

Folgende Maßnahmen zur Gesundheitsförderung können wir Ihnen bieten:

  • Sensibilisierungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen
  • Ermittlung der Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz
  • Erstellung von Arbeitsplatzanalysen und Anforderungsprofile
  • Screening-Verfahren
  • Functional Movement Screen (standardisierte Testbatterie zu Beweglichkeit und motorischer Kontrolle)
  • Haltungs- und Beweglichkeitstestungen
  • Sportmotorische Testverfahren (Koordinationstestungen, Kraft-Testungen mittels Mehrwiederholungsmaxima oder Maximalkrafttestungen)
  • Manuelle Untersuchungen (Beweglichkeitsuntersuchungen, Muskelfunktionsdiagnostik)
  • Technisierte Testmittel (Herzfrequenz, Wirbelsäulenbeweglichkeit, Aktivitäts-Monitoring)
  • Ergonomie-Beratung zur optimalen Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Bewegungsmaßnahmen zum Erhalt oder zur Verbesserung von Flexibilität, Ausdauer, Kraft und Koordination
  • Herzkreislauf Training: Laufgruppen, Nordic-Walking, etc.
  • Muskuloskelettales Training: Rückenschule, (sanftes) Rückentraining, Wirbelsäulengymnastik, Stabilisations-Training, Dehn- & Beweglichkeitskurse
  • Schulung hinsichtlich Bewegung und Regeneration zur verbesserten Gestaltung der Arbeitszeiten z.B. „Aktive Pause“ als mitarbeitergeführtes, in den Arbeitsalltag integriertes Ausgleichsprogramm
  • „Ruhe-Inseln“ als Rückzugsort für kurzfristige Regeneration
  • Schulungen im Stressmanagement
  • Entspannungsverfahren als Stressausgleich
  • Zusammenarbeit mit Betriebsärzten oder der privaten medizinischen Versorgung
  • Eruierung der Wirksamkeit

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